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95% der KMU-Webseiten haben Optimierungsbedarf

95% der KMU-Webseiten haben Optimierungsbedarf

Viele Selbstständige, Kleinunternehmen und Mittelständler besitzen noch immer eine schlechte Webseite und verschenken wichtiges Potenzial. Eine fehlerhafte Darstellung auf Mobilgeräten, nicht umgesetzte Sicherheitsmaßnahmen oder veraltete Inhalte. Gründe für eine schlechte Positionierung im Netz gibt es viele – dabei war es noch nie so einfach wie heute, die eigene Sichtbarkeit im Web zu steigern.

Unternehmen verschenken wichtige Wettbewerbsanteile durch mangelhafte oder fehlende Webseiten

Hast du dich auch schon einmal über die schlechte Webseite deines Handwerkers geärgert oder vergeblich nach der Internetpräsenz deines Zahnarztes gegoogelt? Damit bist du nicht alleine, denn vor allem im Handwerk und in der Gesundheitsbranche gibt es eklatante Mängel im Online Marketing.

Sofern eine Webseite vorhanden ist, lässt sich diese meist nur sehr schwer auf unterschiedlichen Gerätegrößen nutzen. Bei besonders alten Websites finden sich meist noch Intros, die technisch bedingt auf etlichen Geräten überhaupt nicht mehr abgespielt werden können. Somit bleibt der Zugang zur Internetseite oftmals verwehrt.

Unternehmen verschenken wegen fehlender oder unzureichender Sichtbarkeit wichtige Wettbewerbsanteile an die Konkurrenz. Dies belegt auch die aktuelle Studie von „Das Örtliche“ in Kooperation mit der Search & Information Industry Association (SIINDA) aus 2018. Demnach besteht bei 95 Prozent der Webseiten von kleinen und mittelständischen Unternehmen dringender Optimierungsbedarf, der sich ganz einfach umsetzen lässt und mit dem sich die Sichtbarkeit bei Google enorm verbessern lässt. Insgesamt wurden 190.000 Webseiten in Deutschland untersucht. 60% der untersuchten Websites sollten nicht nur optimiert werden, sondern weisen sogar deutliche Mängel auf. Die mangelhafte Webseiten schneiden laut Studie besonders oft bei technischen und inhaltlichen Aspekten schlecht ab.

Sichtbarkeit im Internet ist heute wichtiger denn je

Wer heute einen Dienstleister benötigt, ein Produkt kaufen möchte oder zum Arzt muss, informiert sich in 7 von 10 Fällen vorab im Internet. Die Tendenz ist noch immer deutlich steigend. Finden Besucher nicht auf einen Blick, was sie suchen, verlassen sie die Seite sofort wieder. Jeder Fünfte schließt die Webseite wieder, sofern die Ladezeit länger als 3 Sekunden ist; das belegen die Ergebnisse der Studie. Besonders relevant ist dieses Ergebnis für mobil durchgeführte Suchanfragen. Diesen Trend hat auch Google erkannt und erhöht die Sichtbarkeit für Seiten mit schneller Ladezeit. Langsame bzw. mobil schlecht nutzbare Webseiten werden von Google auf die hinteren Ränge verbannt.

Für eine Top-Platzierung auf Google und steigende Webseitenbesucher ist auch eine korrekte Struktur enorm wichtig. Unter anderem hilft hierbei eine Sitemap, welche allerdings nur bei 50% der Webseiten vorhanden ist. Und auch die Aktualität spielt eine große Rolle. Dennoch wurden 42% der Websites mindestens ein Jahr lang nicht mehr aktualisiert.

Besonders auffallend: auf Webseiten, bei denen es sich um die Internetpräsenzen von Händlern handelt, fehlt fast immer ein Onlineshop. Nur 5% der KMUs nutzen die lukrative Möglichkeit zum Verkauf im Internet.

Zusätzlich lässt sich die Sichtbarkeit im Netz durch die Einbindung von Videos verbessern. Doch nur 8% machen sich diesen Vorteil zu nutzen. Ganze 92% verzichten auf bewegte Bilder und damit auf eine bessere Sichtbarkeit im Netz.

Sicherheitsmängel führen ebenfalls zu schlechten Google-Rankings

Seit 25. Mai 2018 gilt in Deutschland die DSGVO-EU. Mit Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung der EU wurden auch einige Anforderungen für Webseitenbetreiber definiert. So kassieren Webseitenbetreiber heute teure Abmahnungen, wenn beispielsweise das SSL-Zertifikat fehlt. Diese Sicherheitsvorkehrung, die unter anderem das „s“ in https bedeutet, ist nicht nur aufgrund der DSGVO so wichtig, sondern bietet auch dem Webseitenbesucher einen deutlichen Schutz im Internet.

Dennoch werden 43% der untersuchten Webseiten heute noch immer ohne das Sicherheitszertifikat. Auch Google drückt hier kein Auge zu und wertet solche Webseiten ab. Das Ergebnis ist eine deutlich schlechtere Platzierung in der meist genutzten Suchmaschine.

WordPress & Social Media legen den Grundstein für eine erfolgreiche Internetpräsenz

WordPress ist mit 42% Anteil die mit Abstand meist genutzte Technologie bei KMU-Websites. Die meist genutzte Software-App für Webseiten ist bereits im Standard für Google optimiert und lässt sich durch Zusatzprogramme (Plugins) weiter verbessern.

Auch Social Media spielt eine große Rolle für die Sichtbarkeit von Unternehmen im Netz. Das meiste Potenzial wird auch hier im Handwerk und im Gesundheitswesen verschenkt. Gastronomen sind in der Regel sehr gut in den sozialen Medien vertreten.

Unternehmen sollten Social Media und die eigene Webseite verbinden und sich nicht von einer Plattform abhängig machen. Während auf der Unternehmenswebseite allgemeine Leistungen vorgestellt werden sollten, eignen sich die sozialen Kanäle zur Bewerbung saisonaler Angebote.

Eine Webseite ist heute weit mehr als eine Visitenkarte. Mit kleinem Aufwand lässt sich bereits die Sichtbarkeit der Marke bzw. des Unternehmens im Internet deutlich erhöhen. Darüber hinaus lassen sich mit einer professionellen und aktuellen Webseite automatisch neue Kunden und dauerhaft mehr Umsatz generieren.

 

 

DSGVO für Webseitenbetreiber und Blogger – was beachten?

DSGVO für Webseitenbetreiber und Blogger – was beachten?

1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

2. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

•    Einfache und verständliche Sprache
•    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
•    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
•    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
•    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

•    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
•    Umgang Kunden- / Bestelldaten
•    Tracking, Cookies, Social Media
•    Newsletter, A(D)V
•    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
•    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
•    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

•    der Erhebungszweck weggefallen ist,
•    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
•    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

3. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

•    Angaben des Verantwortlichen
•    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
•    Zwecke der Verarbeitung
•    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
•    Kategorien von Empfängern
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
•    Fristen für Löschung
•    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
•    Angaben des Auftragsverarbeiters
•    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
•    Kategorien von Verarbeitungen
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

4. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

•    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
•    IP Anonymisierung aktiviert
•    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei eRecht24 Premium.

https://www.e-recht24.de/premium-agenturpartner (Partnerlink)

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.
Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

5. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:
•    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
•    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

6. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

7. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

8. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

•    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
•    Externer Newsletter-Anbieter
•    Webhoster
•    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

•    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
•    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
•    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Einen DSGVO-konformen Mustervertrag finden Sie bei eRecht24 Premium:
https://www.e-recht24.de/premium-agenturpartner (Werbelink)

9. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

10. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

•    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
•    Geschäftsgeheimisse
•    Profiling/Scoring
•    Strafbare Handlungen
•    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

11. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
•    schriftlich
•    elektronisch (E-Mail)
•    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/33.html

12. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:
•    Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
•    Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Das erhalten Sie im DSGVO-Special bei eRecht24-Premium (Partnerlink):

1. Praxis Leitfaden DSGVO
Wir haben Ihnen einen Praxis-Leitfaden für den Umgang mit den häufigsten Grundfragen zur DSGVO zusammen gestellt.

2. Webinare zur DSGVO
Die Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg erläutern Ihnen in exklusiven Webinaren praktische Ansätze zum rechtssicheren Umgang mit der DSGVO.

3. DSVGO-Datenschutzgenerator
Ihnen steht ab sofort der neue Profi-Datenschutzgenerator zur Verfügung. So erzeugen Sie in wenigen Minuten eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

4. Häufige Fragen von Webseitenbetreibern
Wir haben die häufigsten 50+ Fragen, die Unternehmer im Zusammenhang mit der DSGVO haben, gesammelt, geordnet und beantwortet.

5. Ihre Fragen zur DSGVO
Stellen Sie Ihre zusätzlichen Fragen zur DSGVO im Rahmen der Erstberatung. Diese werden von Rechtsanwalt Siebert und seinem Team beantwortet.

6. Anwaltlicher DSGVO-Check mit 100 Euro Rabatt
Die Kanzlei Siebert Goldberg bietet allen ein umfassendes anwaltliches Webseiten-Audit zum Festpreis. Alle eRecht24 Premium-Nutzer erhalten darauf 100 Euro Rabatt.

7. Weitere Highlights
Bei eRecht24 Premium finden Sie nicht nur Antworten zur DSGVO, sondern darüber hinaus zahlreiche Tools, Video-Schulungen, Live-Webinare, Vertragsmuster und Checklisten zum Datenschutz, Bildrechten und Urheberrecht, Newsletter-Marketing oder Facebook & Co.

Spezial-Angebot: Abmahnsicheres Impressum und DSGVO-konforme Datenschutzerklärung

Spezial-Angebot: Abmahnsicheres Impressum und DSGVO-konforme Datenschutzerklärung

„DSGVO-ready“ ab 189,-€

Bestellen Sie jetzt Ihr abmahnsicheres Impressum inklusive Disclaimer und eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung, individuell auf Ihre Webseite und Ihr Unternehmen abgestimmt. Zusätzlich erhalten Sie von uns einen DSGVO-Leitfaden, der in Kooperation mit renommierten Anwälten erstellt wurde. 
Sie haben es sicher schon mitbekommen: in Kürze tritt eine neue Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (kurz: EU-DSGVO) in Kraft.
Die EU-DSGVO und das BDSG (neu) werden ab 25. Mai 2018 anwendbar. Es gibt zahlreiche Änderungen, die Sie als Unternehmer umsetzen müssen, besonders auch, wenn Sie eine Webseite betreiben. Wer sich nicht an die neuen Richtlinien hält, dem drohen hohe Bußgelder und Abmahnungen.

Wer ist von der DSGVO betroffen?

Die neue DSGVO betrifft jeden Unternehmen mit Sitz in der EU.

Welche Änderungen gibt es durch die DSGVO im Speziellen?

Die größte Änderung für Webseiten- und Onlineshop-Betreiber stellen die neuen Richtlinien für Impressum, Datenschutz und Disclaimer dar. Diese Dokumente müssen bis 25. Mai 2018 DSGVO-konform erstellt werden. Zudem sollte in jedem Unternehmen ein Datenschutzbeauftragter genannt werden können. Sämtliche Prozesse, in denen Kundendaten verarbeitet werden, müssen dokumentiert und Auftragsdatenverarbeitungen (kurz: ADV) von ggfls. Drittanbietern wie Google (Analytics, Adwords, etc.), Newsletter-Anbietern, u. Ä. vorgelegt werden können.

Wie können wir Ihnen helfen?

In unserem Spezial-Angebot „DSGVO-ready“ erhalten Sie von uns vier Dinge, um sich für die neue DSGVO zu rüsten (zumindest im Bezug auf Ihre Webseite):
  • Leitfaden, in dem Sie lernen, was die neuen Datenschutzregeln für Ihr Marketing und den Umgang mit Kundendaten bedeuten. Erstellt wurde dieser in Zusammenarbeit mit renommierten Rechtsanwälten, die sich auf Internetrecht spezialisiert haben.
  • Impressum DSGVO-konform (individuell für Ihr Unternehmen erstellt)
  • Datenschutzerklärung DSGVO-konform (individuell für Ihr Unternehmen erstellt)
  • Disclaimer DSGVO-konform (individuell für Ihr Unternehmen erstellt)
Die von uns erstellten Dokumente setzen die gesetzlichen Vorgaben der Anbieterkennzeichnung aus DSGVO, TMG und RStV um. Nicht berücksichtigt werden spezielle gesetzlich notwendige Angaben, etwa aus dem Bereich Fernabsatzrecht.
Unsere Dokumente können keine Rechtsberatung ersetzen, bei konkreten Fragen lassen Sie sich bitte von einem spezialisierten Rechtsanwalt beraten.

So nutzen Sie unser „DSGVO-ready“-Angebot:

  1. Nutzen Sie unser unten stehendes Kontaktformular oder senden Sie eine E-Mail an kontakt@innotag-internetagentur.de
  2. Wir senden Ihnen einen kurzen Fragebogen zu, den Sie bitte ausfüllen.
  3. Nach Erhalt des Fragebogens erstellen wir binnen 7 Tagen Ihre individuellen Dokumente und binden diese auf Wunsch kostenlos auf Ihrer Webseite ein.
  4. Den Leitfaden sowie alle oben genannten Dokumente erhalten Sie von uns per E-Mail.

SSL-Zertifkat auf Ihrer Webseite einbinden:

Das Datenschutzrecht fordert mittlerweile für die Übertragung von Nutzerdaten etwa per Kontaktformular eine Verschlüsselung. Sofern Sie noch kein SSL-Zertifikat auf Ihrer Webseite eingebunden haben, installieren wir auf Wunsch eines auf Ihrer Webseite. Hierfür wird ein Zusatzaufwand von 49,-€ netto berechnet. Beachten Sie bitte, dass je nach Hoster Zusatzkosten für das SSL-Zertifikat entstehen können.
Alle Preise sind Nettopreise. 

Bestell-Anfrage

Gewünschte Leistungen

"DSGVO-ready"-Paket für 189,-€ netto (enthält DSGVO-konformes Impressum, Disclaimer, Datenschutzerklärung sowie DSGVO-Leitfaden)SSL-Zertifkat-Paket für 49,-€ netto (enthält Erstellung und Einbindung eines SSL-Zertifkats für eine Domain - zzgl. ggfls. Kosten für Ihr SSL-Zertifkat bei Ihrem Hoster)

Bemerkungen

Sicherheitsabfrage gegen Spam

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Facebook, Twitter, Instagram, Youtube & Co. Das sind alle Social Media Bildgrößen 2016

Facebook, Twitter, Instagram, Youtube & Co. Das sind alle Social Media Bildgrößen 2016

Immer aktuell mit dem Cheat Sheet von Mainstreethost

 

Das Thema der richtigen Bildgrößen ist ein absoluter Dauerbrenner in der Onlinewelt. Wird die falsche Bildgröße im Social Media Beitrag verwendet, kommt es mitunter zu verfälschter Darstellung. Um dem Vorzubeugen, hat Mainstreethost.com die bisher übersichtlichste Infografik erstellt, die sämtliche Bildgrößen der gängigsten Social Media Portale zeigt.

 

Im Cheat-Sheet finden sich folgende Portale: Facebook, Twitte, LinkedIn, Google+, Pinterest, Instagram, YouTube, Tumblr
Besonders gelungen an dieser Infografik ist die Darstellung aller relevanten Bildmaße für sämtliche gängigen Portale, die farblich angehoben wurden. Auf diese Weise werden benötigte Informationen schnell gefunden.

 

Per Klick auf das Bild, öffnet sich das Cheat Sheet in voller Länge.

 

Von Facebook über Instagram bis YouTube – alle Social-Media-Bildgrößen für 2016 im Überblick (Infografik: mainstreethost.com)

 

Immer aktuell dank dem kostenlosen Google Doc

Sollte sich ein Maß in einem der oben genannten Portale ändern, so wird dieses von Mainstreethost automatisch in diesem Google Doc aktualisiert.

 

Schönere Bilder für Social Media – gratis Stockphotos & Bildbearbeitungsprogramme

Damit die Bilder nicht nur in der Größe passen, sondern auch sonst überzeugen, eignet sich die Bearbeitung von Stockphotos. Kostenlose Stockphotos findest du auf www.allthefreestocks.com.

Als Bildbearbeitungsporgamm möchten wir dir folgende Apps für Mac OS X und iOS besonders ans Herz legen. Damit zauberst du im Handumdrehen erstklassige Bilder für deinen Social Media Kanal.:

Apps für Mac

[appbox appstore 407963104 screenshots]

 

[appbox appstore 824183456 screenshots]

 

[appbox appstore 824171161 screenshots]

 

Apps für iPad

[appbox appstore 924695435 screenshots]

WordPress ist CMS-Marktführer und läuft auf jeder vierten Webseite

In einer Marktanalyse, die kürzlich von W3Techs veröffentlicht wurde, wird deutlich: WordPress ist das beliebteste Content Management System weltweit.

 

Stärkster Marktanteil liegt bei WordPress

Jede vierte Webseite basiert heutzutage auf WordPress. Das haben Marktforscher von W3Techs in einer aktuellen Auswertung herausgefunden. Demnach wird WordPress von 58,7 Websites, auf denen das CMS identifiziert werden kann, verwendet. „Dies ergibt einen Marktanteil von 25 Prozent“, so die Analysten.

 

WordPress ist mit Abstand klarer Marktführer (Quelle: W3Techs.com)

WordPress ist mit Abstand klarer Marktführer (Quelle: W3Techs.com)

 
 
Die Konkurrenz lässt WordPress damit weit hinter sich. Der nächste Mitbewerber in der Reihe ist Joomla mit 2,8 Prozent, Platz 3 geht an Drupal mit 2,1 Prozent. Magento und Googles System Blogger schaffen es auf 1,2 Prozent und Typo3 hat lediglich einen Anteil von knapp 1 Prozent.

Bei mehr als der Hälfte der Webseiten kann das Redaktionssystem nicht identifiziert werden und dennoch holt sich WordPress mit 25 Prozent ganz klar die Marktführerschaft.

 

Besonders spannend: Webseiten mit unbekanntem CMS

W3Techs wertete die oberen zehn Millionen Webseiten auf Alexa aus – lies dabei aber Sudomains aus. Wird auf einem Portal ein CMS identifiziert, gehen die Analysten davon aus, dass dieses auch auf allen Subdomains Anwendung findet. Auf 57 Prozent der Websites konnte das Redaktionssystem nicht festgestellt werden.

WordPress ist nicht zu stoppen und sichert sich kontinuierlich wichtige Marktanteile (Quelle: W3Techs.com)

WordPress ist nicht zu stoppen und sichert sich kontinuierlich wichtige Marktanteile (Quelle: W3Techs.com)

 

WordPress-Gründer Matthew Mullenweg ist sich sicher, noch in diesem Jahr den Anteil auf über 25 Prozent zu erhöhen. Lag dieser Anfang 2011 noch bei rund 13 Prozent, sieht Mullenweg besonders großes Potenzial auf den Webseiten, auf denen kein CMS identifiziert werden konnte.

Wie funktioniert eigentlich Google?

Die Anfrage ist schnell eingetippt und noch schneller liefert Google die passenden Ergebnisse. Doch was passiert eigentlich, wenn ich meine Suchanfrage abgesendet habe? Die nachstehende Infografik beschreibt auf anschauliche und einfache Weise den Suchprozess, der im Hintergrund abläuft.

Sind wir doch mal ehrlich: eine Welt ohne Google ist wirklich kaum mehr vorstellbar. Das Wort „googlen“ ist heute jedem bekannt und gehört seit mittlerweile zehn Jahren offiziell im Duden. Doch wie genau die Suchmaschine arbeitet und welch gigantische Maschinerie jede einzelne Suchanfrage in Gang setzt, ist auch nur den wenigsten bekannt. Dass hinter jeder Anfrage ein Algorithmus steht, der präzise Ergebnisse liefert, sehen viele als selbstverständlich an.

Die Google-Suche – schrecklich kompliziert und doch total einfach

Google.com-Design von 1197 – 2011 im Wandel

Das damalige Design Ende der 90er-Jahre war so schlicht, dass man sich fragte, wo der Rest der Webseite geblieben war – pompöses Web Design und auffällige Animationen: Fehlanzeige. Das Interface wurde sogar noch weiter vereinfacht – außer dem Logo und zwei Buttons, um die Suche zu starten, sind alle weiteren Felder verschwunden. Hinzugekommen ist lediglich die Suche per Sprachbefehl.

Google ist ganz klar der Beweis dafür, dass weniger mehr ist und einfach einfach besser ist. Doch auch, was wir als User nicht wahrnehmen, die für uns so simple Bedienung erfordert komplexe Prozesse im Hintergrund. Nur so finden wir immer, was wir suchen.

Um dem verwöhnten Suchenden einen Einblick zu geben, hat Neil Patel von Quicksprout eine Infografik entwickelt, die versucht, die Komplexität der Google-Anfragen darzustellen.

Folgende Fragen sollen mittels dieser Grafik beantwortet werden:

Wie funktioniert Crawling?
Was arbeitet der Google-Algorithmus?
Wie findet Google die Ergebnisse für unsere Suchen?

Fazit:

Auch wenn ein Produkt noch so kompliziert ist, machen Sie es Ihren Nutzern so einfach wie möglich, es zu benutzen. Nur dann ist der Erfolg vorprogrammiert.

Infografik – Wie funktioniert eigentlich Google?

Wie funktioniert eigentlich Google?

Quelle: Quicksprout

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