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Häufig auftretende WordPress-Fehler – Lösen Sie jetzt Ihr WordPress-Problem

Häufig auftretende WordPress-Fehler – Lösen Sie jetzt Ihr WordPress-Problem

Sofern Sie gerne etwas tiefer in den WordPress-Code eintauchen oder regelmäßig, Themes, Plugins und Updates installieren, kennen Sie dieses Phänomen vermutlich: Immer wieder kommt es zu Fehlern. Dabei scheinen manche Fehler unlösbar und rauben einem den letzten Nerv – doch miest gibt es eine schnelle Lösung, denn andere WordPress-User hatten bereits die selben Fehler vor Ihnen und auch diese haben Ihre Probleme mittlerweile gelöst. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie schnell und einfach die Lösung der gängigsten WordPress-Fehler sein kann.

WordPress-Fehler & Ihre Lösungen

Fehler 1: WordPress-Webseite und/oder Administrationsoberfläche zeigen plötzlich nur noch eine weiße Seite

Das Problem

Meistens tritt dieses Problem direkt nach einem WordPress-Update, einer Theme-Installation bzw. –Deaktivierung, einer Plugin-Installation oder dem Deaktivieren eines Plugins auf. Plötzlich zeigt die gesamte Webseite inklusive des Admin-Bereichs im Backend nur noch weiße Seiten an und Sie haben absolut keine Möglichkeit mehr, das Dashboard aufzurufen, um den Fehler zu beseitigen.

Die Lösung:  Nach einer Theme-Installation / Theme-Deaktivierung

Benennen Sie den aktuellen Theme-Ordner über FTP um, so dass WordPress gezwungen ist, das „Standard-Theme“ (Default-Theme) zu verwenden. Anschließend sollten Sie wieder Zugriff auf die Administrationsoberfläche haben.

Und so geht’s:

  1. Navigieren Sie in Ihrem FTP-Programm (z. B. FileZilla, WinSCP, Cyberduck) zu /wp-content/themes.
  2. Benennen Sie ihr aktuell verwendetes Theme um, z.B. durch Anhängen von –temp an den Dateinamen.
  3. Loggen Sie sich nun wieder über www.ihre-domain.de/wp-login.php in Ihre Webseite ein.
  4. Überprüfen Sie, ob Ihr gewünschtes Theme mit Ihrer aktuell verwendeten WordPress-Version kompatibel ist.
  5. Schauen Sie, ob Ihr Theme eventuell Code enthält, der nicht ausgeführt werden kann.

Die Lösung:  Nach einer Plugin-Installation / Plugin-Deaktivierung

In diesem Fall müssen Sie den Plugin-Ordner per FTP zurücksetzen.

Und so geht’s:

  1. Navigieren Sie in Ihrem FTP-Programm (z. B. FileZilla, WinSCP, Cyberduck) zu /wp-content/
  2. Benennen Sie den darin befindlichen Ordner plugins um, z.B. in dem Sie -temp an den Dateinamen anhängen.
  3. Erstellen Sie einen neuen Ordner namens plugins unter dem Verzeichnis wp-content. 
  4. WordPress greift nun auf einen leeren Plugins-Ordner zu.
  5. Loggen Sie sich nun wieder über www.ihre-domain.de/wp-login.php in Ihre Webseite ein.
  6. Bewegen Sie Ihre Plugins nun vom Ordner plugins-temp in den neu erstellten Ordner plugins. 
  7. Löschen Sie anschließend den Ordner plugins-temp.
  8. Aktivieren Sie jetzt in Ihrem Backend ein Plugin nach dem anderen und prüfen Sie nach jeder Aktivierung, ob Ihre Webseite weiterhin erreichbar ist bzw. fehlerfrei funktioniert
  9. Überprüfen Sie ebenfalls, ob eines Ihrer Plugins mit Ihrer verwendeten Version von WordPress inkompatibel ist.

Die Lösung:  Nachdem Sie WordPress aktualisiert haben

Spielen Sie Ihr vor dem Update gemachtes Backup wieder ein.

Und so geht’s:

  1. Navigieren Sie in Ihrem FTP-Programm (z. B. FileZilla, WinSCP, Cyberduck) zu /wordpress/.
  2. In diesem root-Verzeichnis löschen Sie nun alle Dateien.
  3. Öffnen Sie nun das Verzeichnis /wordpress/ in Ihrem Backup.
  4. Spielen Sie nun die komplette Ordnerstruktur und alle Dateien aus Ihrem Backup in Ihr WordPress-Verzeichnis in Ihrem FTP-Programm.
  5. Loggen Sie sich nun wieder über www.ihre-domain.de/wp-login.php in Ihre Webseite ein.
  6. Ihre Seite sollte nun wieder wie gewohnt funktionieren.
  7. Überprüfen Sie, ob Ihr gewünschtes Theme mit Ihrer aktuell verwendeten WordPress-Version kompatibel ist.
  8. Überprüfen Sie ebenfalls, ob eines Ihrer Plugins mit Ihrer verwendeten Version von WordPress inkompatibel ist.

Fehler 2: Fatal error: Allowed memory size of 33554432bytes exhausted

Das Problem

Die Fehlermeldung “Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted” tritt häufig auf, eine Grafik-Datei von mittlerer Größe auf die WordPress-Webseite zu laden. Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie das PHP-Speicherlimit erhöhen – keine Angst, das ist einfacher, als es scheint. Das Speicherlimit kann zum Beispiel auf folgende Werte gesetzt werden: 32MB, 64MB, 128MB oder 256MB. Wir haben drei verschiedene Lösungen anzubieten.

Lösung 1: Editieren der .htaccess-Datei

Fügen Sie nachfolgenden Code in Ihre .htaccess Datei ein:

php_value memory_limit 64M

Lösung 2: Editieren der wp-config.php-Datei

Fügen Sie nachfolgenden Code in Ihre wp-config.php Datei ein:

define('WP_MEMORY_LIMIT', '64M');

Lösung 3: Erstellen Sie eine Datei PHP.ini im Ordner wp-admin

  1. Öffnen Sie einen Texteditor (z.B. Notepad, TextEdit, Textwrangler, etc.)
  2. Fügen Sie folgenden Code in das leere Dokument ein :
    memory limit = 64M
  3.  Speichern Sie die Datei mit dem Namen PHP.ini (Die Dateiendung muss unbedingt .ini sein, nicht .txt oder .doc, etc.)
  4. Laden Sie Ihre neu erstellte Datei mittels FTP in den Ordner wp-admin in Ihrem WordPress-Verzeichnis.

Sollte keine der vorgstellten Lösungen das Problem beseitigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hosting-Provider. Dieser kann Ihnen das PHP-Speicherlimit erhöhen. 

Fehler 3: Warning: Cannot modify header information – headers already sent by …

Das Problem

“Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at /path/blog/wp-config.php:34)”

Dieser Fehler wird meist direkt nach einem WordPress-Update oder einer Modifikation an einer WordPress-Datei über den Editor angezeigt.

Die Lösung: Nach einem Update

Löschen Sie  Leerzeichen, überflüssige Zeilen und ähnliches aus der Datei wp-config.php

Und so geht’s:

  1. Laden Sie die wp-config.php-Datei per FTP auf Ihren Computer herunter.
  2. Öffnen Sie die wp-config.php in einem Texteditor (z.B. Notepadd++, TextWrangler, etc.).
  3. Löschen sie alle Leerzeichen vor dem öffnenden php-Element.
  4. Stellen Sie sicher, dass sich keinerlei Zeichen oder Leerzeichen vor dem php-Element befinden.
    wp-config_php

Am unteren Ende der wp-config.php sollte sich kein schließendes PHP-Zeichen befinden. Sofern eines vorhanden ist, löschen Sie es bitte (inklusive aller Leerzeichen und Leerzeilen).

    wp-config_php2

Die Lösung: Nach einer Dateiänderung im Editor

Änderungen rückgängig machen und Datei erneut hochladen 

Und so geht’s: 

  1. Laden Sie die kürzlich geänderte Datei per FTP auf Ihren Computer herunter.
  2. Machen Sie die Änderung rückgängig – bestenfalls haben Sie ein Backup der Originaldatei. Ansonsten laden Sie sich eine Standard-Datei wp-config.php herunterladen herunter.
  3. Laden Sie die Datei mit FTP wieder in Ihr WordPress-Verzeichnis hoch. Es sollte nun alles wieder ohne Probleme funktionieren.
  4. Versuchen Sie nun erneut, die gewünschten Anpassungen in der wp-config.php vorzunehmen. Achten Sie darauf, am Zeilenende ein Semikolon (;) zu setzen. Auch Hochkammata (‚), die Text umschließen sollten, werden schnell übersehen.

Natürlich muss dieser Fehler nicht nur in der wp-config.php vorkommen. Auch andere Dateien liefern ab und an Fehlermeldungen. Lesen Sie die Meldungen in Ihrem Browser aufmerksam durch, sie verrät Ihnen, wo und in welcher Datei Sie suchen müssen.

Fehler 4: Fatal error undefined function is_network_admin()

Das Problem

Der Fehler “Fatal error undefined function is_network_admin()” erscheint ab und zu während des Logins, sofern dieser direkt nach einem WordPress-Update stattfindet.

Die Lösung: Nach einem Update

Spielen Sie ein manuelles Update ein

Und so geht’s:

  1. Laden Sie die aktuellste Version von WordPress herunterladen herunter und entpacken Sie sie mit einem Zip-Programm.
  2. Erstellen sie unbedingt ein Backup Ihrer WordPress-Webseite (inklusive eines Backups Ihrer Datenbank).
  3. Benennen Sie die Ordner wp-includes und wp-admin in wp-includes.bak und wp-admin.bak um.
  4. Laden Sie die soeben heruntergeladenen und entpackten Ordner wp-includes und wp-admin per FTP (inklusive aller darin enthaltener Dateien) in Ihr WordPress-Verzeichnis hoch.
  5. Ersetzen Sie nun alle WordPress-Dateien, die im Hauptverzeichnis (nicht in einem Ordner) Ihres entpackten WordPress-Ordners liegen, per FTP mit den alten Dateien des Hauptverzeichnisses. ACHTUNG:  Laden Sie nur die einzelnen Dateien aus dem entpackten File hoch – nicht die Ordner, ansonsten ist Ihre WordPress-Installation überschrieben und Ihre Seite gelöscht.
  6. Löschen Sie die Datei .maintenance aus dem Hauptverzeichnis Ihrer WordPress-Installation auf Ihrem Server (innerhalb des FTP-Programmes).
  7. Wenn Sie sich nun im WordPress-Administrationsbereich anmelden, sollte ein ähnlicher Link wie https://domain.com/wordpress/wp-admin/upgrade.php in der Adresszeile Ihres Browsers erscheinen.
  8. Folgen Sie dem Link und den weiteren Anweisungen, die nun erscheinen.
  9. Sofern Sie ein Caching-Plugin verwenden, löschen Sie bitte den Cache, um Änderungen einsehen zu können.

Weitere Informationen zum manuellen WordPress-Update können sie den Anweisungen zum manuellen Update (engl.) im WordPress-Codex entnehmen.

2 Kommentare

  1. Blerton

    Da steht das die vesion nicht die neuste ist und wie lade ich die mir herunter

    Antworten
  2. Lieblingsbild

    Ich hab momentan ein anderes Problem … ich hab eine Website mit einem Theme neu gemacht, dass ich schon einige male auf anderen Websites installiert habe. Auf den anderen Seiten läuft das Theme reibungslos. Auf meiner jetzigen Seite habe ich das Problem, dass Informationen in WP Seo nicht gespeichert werden … auch übernimmt die Seite im Themeeigenen Seo bereich keine Infos … evtl weiss hier ja jemand eine Lösung ….

    Antworten

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